Die Vielfalt weihnachtlicher Klänge
Das Gymnasium Waldkraiburg präsentierte wieder ein großes Weihnachtskonzert in der Christkönigskirche, wo Schüler, Eltern, Lehrer und Freunde der Schule zusammen kamen.
© OVB
Der große Chor aus rund 80 Sängern ist eine feste Größe beim Weihnachtskonzert des Waldkraiburger Gymnasiums. Foto Münch
Waldkraiburg - Auch in diesem Jahr konnte das Gymnasium Waldkraiburg mit einem großen Weihnachtskonzert aufwarten, das ein Publikum aus Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden des Gymnasiums in der Christkönigskirche zusammenführte. Schulleiter Joachim Hellwig brachte in seinen Begrüßungsworten Stolz darüber zum Ausdruck, dass es Schülern und Lehrern trotz vieler schulischer Sachzwänge wieder einmal gelungen war, ein anspruchsvolles musikalisches Programm zu erarbeiten.
Das Publikum erfreute sich an der großen Bandbreite musikalischer Darbietungen der Sänger und Instrumentalisten. Ein bunter Fächer musikalischer Leckerbissen, der Sentimentalität und Rührseligkeit gar nicht erst aufkommen ließ, wurde vor dem gebannt lauschenden Publikum ausgebreitet. Da wurde Geistliches von Weltlichem, Klassisches von Modernem kontrastiert, wurden fetzige Rhythmen von stillen, besinnlichen Weisen abgelöst, alles in einer wohl ausgewogenen und bekömmlichen Mischung.
Zu Beginn und an Schlüsselstellen gab Dominik Metz mit Orgeleinspielungen dem Konzert einen glanzvollen Rahmen. Eine feste Größe bildete wieder der beeindruckend große Chor aus etwa 80 Sängern, die "Mister Scrooge" von S. Pogson und englische Lieder unter der souveränen Leitung von Peter Ihle darboten, dieses Mal leider ohne Männerstimmen.
Weitere Glanzlichter wurden vom Streichorchester, der Big Band, der Percussion-Gruppe und dem Gesangsensemble gesetzt, alle einfühlsam geführt durch Sonja Funiok, die von Julia Blümel unterstützt wurde.
Die Volksmusikgruppe sorgte für ruhige, besinnliche Zäsuren und für traditonell heimatliche Klänge. Die Instrumentalisten der Band und Big Band vermittelten jugendlichen Schwung. Begeistern konnte auch wieder das Gesangsensemble, das das Publikum durch klare Intonation in seinen Bann zog. Besondere Akzente setzten die sicher und einfühlsam aufspielenden jungen Solisten Sebastian Hofmann (Violine) mit einer Meditation von Massenet und die Geschwister Walter und Miriam Muscher (Violine, Klavier) mit dem Ave Maria von Bach/Gounod.
Den Reigen der über zwanzig musikalischen Darbietungen schloss das gemeinsam gesungene Adventslied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit", begleitet von Metz an der Orgel. Die Konzertbesucher dankten den jungen Künstlern mit mehrfach aufbrausendem Schlussapplaus. Anschließend fand der Weihnachtsbasar an der Schule statt, der Erlös wird einem wohltätigen Zweck zugeführt. re








