Der Elternbeirat am Gymnasium Waldkraiburg


Ihre Wünsche und Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Sprechen Sie uns doch einfach persönlich an oder senden uns eine E-Mail.

Am Gymnasium Waldkraiburg wird ein Elternportal für die interne Kommunikation genutzt. Die Zugangsdaten erhalten die Eltern am Beginn der schulischen Laufbahn ihrer Kinder.

Wir – der Elternbeirat – sind „Schülereltern mit Erfahrung“ und einem guten Draht zu Schulleitung, Lehrerschaft und Verwaltung des Gymnasiums Waldkraiburg.

Die eigenen Erfahrungen helfen uns, Ihnen Informationen anzubieten, bei Problemen zu helfen und zu vermitteln – und eigene Ideen und Aktionen voranzubringen oder umzusetzen.

Der Elternbeirat vertritt die Eltern und arbeitet eng mit der Schulleitung und Lehrerschaft zusammen. Neben dem schulischen Bildungsauftrag übernehmen Schule und Eltern partnerschaftlich den Erziehungsauftrag. Dafür wollen wir als Elternbeirat ganz individuell unterstützen. Bei Konflikten (siehe auch unten: Konflikte – und dann?) vermitteln wir innerhalb der Schulgemeinschaft. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen Schule, Eltern und Schülern.

Unser Ziel ist es dabei optimale Bedingungen für die Schüler und Lehrkräfte zu erreichen. Zudem werden Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern beraten und in der Schule vertreten – so z. B. auch im Schulforum oder in gemeinsamen Sitzungen mit der Schulleitung oder den Klassenelternsprechern.

Der Elternbeirat hält Kontakt mit der Landeselternvereinigung (LEV) und der Bayerischen Elternvereinigung (BEV) und verfolgt deren aktuelle Aktivitäten. Außerdem sind wir Ansprechpartner für die Klassenelternsprecher (siehe unten: Klassenelternsprecher), für die wir Informationstreffen veranstalten.

Dem Elternbeirat ist es ein Anliegen, ein offenes Ohr für Alle zu haben.

Als Grundlage für unser Engagement dient das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) und der Schulordnung für die Gymnasien in Bayern (Gymnasialschulordnung – GSO) in ihrer jeweils geltenden Fassung, die die Aufgaben und Pflichten eines Elternbeirates definiert (www.km.bayern.de/eltern/schule-und-familie.html).

Wir geben Zuschüsse zu Klassenfahrten, Exkursionen und Wandertagen sowie auch für warmes Mittagessen und Nachhilfe.

Für finanziell schwache Familien bestehen verschiedene Möglichkeiten auf einen Zuschuss, z.B. durch den Förderverein oder die Oskar-Karl-Forster-Stiftung. Informationen dazu erhalten Sie im Schul-Sekretariat von Frau Christine Graupner. Sollten Sie in diesem Zusammenhang vorab ein Gespräch mit dem Schulleiter wünschen, vereinbaren Sie bitte über das Sekretariat oder das Elternportal einen Termin.

Ferner unterstützen wir finanziell unter anderem beim Kopiergeld, bei Preisen für das EggRace, bei der Nikolaus-Aktion der SMV oder dem Willkommensgeschenk für die 5. Klassen.

Wir helfen auch mit bei Projekttagen und beim Tag der offenen Tür und vermitteln gerne Kontakte zu Unterstützern.

 

Laut Schulordnung können die Eltern für die Klasse ihres Kindes oder ihrer Kinder jedes Jahr eine(n) Klassenelternsprecher(in) sowie eine(n) Stellvertreter(in) wählen. Neben dem Elternbeirat können auch die Klassenelternsprecher das Interesse der Eltern für die Bildung und Erziehung der Schüler vertreten, das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrkräften vertiefen und im Konfliktfall an einer Lösung mitarbeiten. Als ihre gewählten Vertreter geben die Klassenelternsprecher den Eltern und Schülern die Gelegenheit zu einer verstärkten Mitsprache und die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen, Vorschläge sowie Kritik der jeweiligen Klassen leichter zu behandeln.

Das klassische Forum für diese wichtige Mitarbeit an der Basis sind die Elternstammtische, von denen es bei uns am Gymnasium eine ganze Reihe gibt. Sie bieten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zum Diskutieren anstehender Probleme und natürlich auch zum gegenseitigen Kennenlernen. Gerade letzteres trägt häufig zur Stärkung der Klassengemeinschaft auch auf Elternseite bei und nicht selten hat sich manches Problem in kleiner (oder größerer) Runde ohne gravierende Konfrontation lösen lassen.

Der Elternbeirat lädt die Klassenelternsprecher zu Beginn des Schuljahres und im zweiten Halbjahr zu einer gemeinsamen Sitzung ein. Bei Bedarf finden zusätzliche Sitzungen (auch per Videoschalte) statt.

Dies ist eine gute Gelegenheit, sich kennen zu lernen und auszutauschen. Der Elternbeirat kann so aus erster Hand erfahren, was in den Klassen los ist, wo der Schuh drückt und Anregungen für die eigene Arbeit bekommen.

 

Sollte es einmal zu Konflikten kommen, empfehlen wir dringend, das direkte Gespräch zu suchen. Über das Kontaktformular auf der Homepage, das Elternportal oder in dringenden Fällen auch telefonisch über das Sekretariat können Sie kurzfristig mit der betroffenen Lehrkraft einen Gesprächstermin vereinbaren.

Falls das direkte Gespräch nicht zu einer befriedigenden Lösung führt, kann ein Gespräch mit dem Klassenleiter oder dem Fachleiter evtl. weiterhelfen. Wenn es Ihnen sinnvoll erscheint, wenden Sie sich vielleicht auch an Ihren Klassenelternsprecher. Diese beiden Möglichkeiten sind gerade dann empfehlenswert, wenn es evtl. mehrere Schüler einer Klasse betrifft oder es ein generelles Problem zu sein scheint. Auch Gespräche mit unserer Beratungslehrkraft, unserem Schulpsychologen oder der Schulsozialpädagogin können oft hilfreich sein. Betrifft ein Konflikt z.B. eine ganze Klasse, so sollten in jedem Fall die Klassenelternsprecher informiert werden, die sich auch an die zuständigen Elternbeiratsmitglieder wenden können.

Nahezu alle Konflikte lassen sich klären, ohne langanhaltende Flurschäden zu hinterlassen. Es gibt in jeder Situation Möglichkeiten, sich zum Gespräch auf Augenhöhe und mit dem gebührenden Respekt zu begegnen. Im Sinne eines guten Miteinanders bitten wir, die nachfolgenden einfachen Gesprächsregeln zu beachten. Der Elternbeirat steht Ihnen im Bedarfsfall zur Verfügung.

Weitere Empfehlungen zur Konfliktlösung

  1. Wenn es geht, sollten die Beteiligten nicht unter dem Eindruck der ersten Erregung reagieren. Auch bei Konflikten in der Schule gilt die alte Weisheit, dass es manchmal gut ist, “erst einmal eine Nacht darüber zu schlafen”
  2. Bitte vermeiden Sie unbedingt die “Gerüchteküche”. Dies gilt sowohl für das Weitererzählen, solange die Sachverhalte nicht restlos geklärt sind, wie auch für das Entgegennehmen von entsprechenden Informationen.
  3. Bedenken Sie, dass erfahrungsgemäß gerade in Konflikten die Wahrnehmung von Ereignissen häufig subjektiv gefärbt ist. Kinder und Jugendliche machen da keine Ausnahme. Um sich ein realitätsgetreues Bild von einem Geschehen zu machen, ist es erforderlich, auch die jeweils andere Seite zu hören.

Wir sind überzeugt, dass die Einhaltung der genannten Regeln dazu dient, das vertrauensvolle Miteinander aller Mitglieder der Schulfamilie des Gymnasiums Waldkraiburg zu erhalten und zu fördern. Es steht außer Zweifel, dass dies im Interesse aller ist – schließlich haben wir alle ein gemeinsames Ziel: das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

Unsere generelle Erfahrung: das Direktorat ist immer interessiert und sehr bestrebt, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten, und scheut auch nicht davor zurück entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wenn es notwendig ist.

Eine umfangreiche Aufstellung aller schulinternen, aber auch vieler externer Beratungsmöglichkeiten finden Sie hier.

 

Begabungs- und Begabtenförderung ist ein großes Anliegen der Schule. Frau Hille ist als Beauftragte für Begabtenförderung erste Ansprechpartnerin für Eltern, die nach gezielten Förderangeboten, auch außerhalb der Schule, suchen, und sie geht aktiv auf Schülerinnen und Schüler zu, die Fachlehrkräften oder ihr selbst mit ihren Begabungen auffallen. Unser Schulpsychologe, Herr Kuhl, steht für die besondere Beratung im Hinblick auf Hochbegabung zur Verfügung.

Dieses Angebot wird von Seiten des Elternbeirats ergänzt: Mit Frau Theresa Mayerhofer steht allen Eltern eine Ansprechpartnerin zur Verfügung, die sowohl über eigene Erfahrungen beim Thema Hochbegabung verfügt, als auch die Elternsicht einbringen kann.

Aber was ist Begabung überhaupt?

Begabung kann definiert werden als das Potenzial für eine bestimmte Leistung. Mit Intelligenztests ist dieses Potenzial messbar, dabei gibt es folgende Definitionen:

  • Durchschnittliche Begabung: IQ zw. 85 und 114 (ca. 68,2%)
  • Überdurchschnittliche Begabung: IQ zw. 115 und 129 (ca. 13,6%)
  • Weit überdurchschnittliche Begabung: IQ ab 130 (ca. 2,1%) = Hochbegabung

 Nicht jedes (hoch)begabte Kind fällt durch überdurchschnittliche Noten auf. Vielleicht fehlen noch Lernstrategien, Motivation oder das Umfeld, um das Potenzial auch in Leistung umsetzen zu können.

Gemeinsam mit den zuständigen Fachlehrkräften (Frau Claudia Hille und Herr Christian Kuhl)  und dem Elternbeirat (Mail-Kontakt) wird Ihr Kind den richtigen Weg finden.

Siehe hierzu auch: Informationen über außerschulische Angebote zur Begabungs- und Begabtenförderung