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OVB-online/ G9 für alle drei Gymnasien

LANDKREIS MÜHLDORF

G9 für alle drei Gymnasien

Sollte das G9 kommen, dann wären neue Räumlichkeiten am Ruperti-Gymnasium in Mühldorf erforderlich. sb
© OVB

Der Landkreis Mühldorf will an allen seinen drei Gymnasien für die mögliche Wiedereinführung des G9 gerüstet sein. Nach dem Willen von Landrat Georg Huber sollen alle drei Gymnasien zum G9 zurückkehren können.

Mühldorf – Der Landrat hat sich mit den Schulleitungen der Gymnasien in Gars, Mühldorf und Waldkraiburg zusammengesetzt und in Grundsatzgesprächen das Für und Wider für die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium abgewogen.

„Grundsätzlich besteht bei allen Schulleitungen ein klares Votum für die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium“, erklärte der Landrat bei der Sitzung des Kreisausschusses.

In der schwelenden Diskussion um die Reform des Gymnasiums fordert auch der Landkreis Mühldorf Planungssicherheit von der Staatsregierung. „Der Landkreis lehnt Parallelstrukturen ab, Mischformen oder mitunter von wechselnden Zufälligkeiten geprägte Entscheidungen werden abgelehnt. Der Landkreis braucht mehr denn je Planungssicherheit, um als Sachaufwandsträger langfristig die notwendigen Räumlichkeiten bereitsstellen zu können“, erklärte der Landrat.

Zusätzlicher Raumbedarf bei einer Rückkehr zum G9 wäre an den Gymnasien Waldkraiburg und Gars nicht zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildet hier voraussichtlich das Ruperti Gymnasium in Mühldorf. Aufgrund der soeben abgeschlossenen Generalsanierung und der damit einhergehenden Flächenoptimierung, insbesondere der Installation der Ganztagesbereiche mit entsprechenden Flächenbedarf, wäre die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium mit zusätzlichem Flächenbedarf verbunden.

UWG-Fraktionsvorsitzender Peter Huber kritisierte das Vorgehen der CSU-Staatsregierung in der Frage des G 9 heftig. „Warum müssen wir nach dem Umbau in Mühldorf wieder Geld in die Hand nehmen“, sagte Huber. Auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Cathrin Henke warf der Staatsregierung vor einen Zick-Zack-Kurs zu fahren. „Wenn die Staatsregierung in der Frage des Gymnasiums schulisch beurteilt werden könnte, dann würde ich sagen setzen, mangelhaft“, erklärte Henke.

„Ich sehe meine Aufgen als Landrat von Mühldorf darin verantwortlich und zukunftsorientiert tätig zu sein. Meine Aufgabe ist es die Kreispolitik des Landkreises Mühldorf so zu führen, dass wir für die Aufgaben der Zukunft gerüstet sind. Daher will ich die Voraussetzungen schon heute schaffen, bei allen drei Gymnasien für eine möglich Änderung gerüstet zu sein“, erklärte Landrat Georg Huber.

Einstimmig beschloss der Kreisausschuss in seiner Eigenschaft als Sachaufwandsträger der Gymnasien die Rückkehr zum G9.

Die Hochbauverwaltung des Landkreises Mühldorf, wird nach der Entscheidung in München, beauftragt durch Unterstützung eines Planungsbüros, die Darstellung des notwendigen Raumbedarfs am Ruperti Gymnasium planerisch zu erarbeiten und die notwendigen Mittel für die Umsetzung in den Finanzplan einzustellen.

 

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